Veröffentlicht am: 18 Juni 2020
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In der Woche vom 8. bis 12. Juni veranstaltete das High Tech Institute in Zwolle seine erste eineinhalb Meter lange Sysarch-Schulung. Die Intensivwoche für Systemarchitekten unter der Leitung von Luud Engels stand ursprünglich schon im vergangenen März auf dem Programm, wurde aber auf diesen Monat verschoben.

Zufälligerweise war dies die erste Sysarch mit offener Registrierung im Norden der Niederlande. Es war ein schöner Bonus, dass der Schulungsort BCN – mit Blick auf den NS-Bahnhof in Zwolle – geräumig ist. Die breiten Korridore und großen Klassenzimmer boten ausreichend Platz, um die Corona-Regeln praktisch auszuführen.

Jeder weiß, dass die aktuellen Umstände gelegentlich zu unangenehmen Begegnungen führen: ein Kollege, der fast in Sie hineinläuft, weil er gerade um die Ecke ist, oder der durch dieselbe Tür kommen will. Bei BCN beschränkte sich die Enge auf das enge Treppenhaus. Im Aufzug durfte immer nur eine Person gleichzeitig sein. In der Praxis war das gar nicht so schlimm, zumal wir so ziemlich die einzigen Gäste waren.

Ich persönlich fand es besonders nachteilig, dass das Mittagessen im Schulungsraum serviert wurde. Wer sich die Beine vertreten wollte, musste im Schulungsraum stehen oder um den Block laufen. Bei BCN wird immer ein ausgezeichnetes Mittagessen serviert, daher ist es schade, dass ich dieses Mal auf die umfangreiche Essensauswahl verzichten musste.

Darüber hinaus führen der Nutzen und der Unsinn spezifischer Maßnahmen und möglicher Lösungen in einer Koronakrise natürlich zu angenehmen Diskussionen – etwas, das Systemarchitekten natürlich hervorragend beherrschen.

Klassenzimmer im BCN Zwolle mit einer Einstellung für 10 Teilnehmer und 1 Trainer zu Zeiten der COVID-19 Messungen.