Veröffentlicht am: 04 Juli 2017
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Design Patterns und emergente Architektur konzentriert sich auf die Anwendung von Design Patterns, um nicht-funktionale Anforderungen zu erfüllen und eine Software-Architektur zu erhalten, die der Software-Evolution auf emergente Weise standhalten kann.

Der Grundgedanke, der sich durch den Kurs zieht, ist, dass nicht-funktionale Verbesserungen durch die Transformation und das Refactoring einer Softwareanwendung mithilfe von Mustern erzielt werden. Ein wichtiger Aspekt ist die Gestaltung von Komponentenschnittstellen in einer Weise, die die Integration erleichtert, indem sie die Rückwärtskompatibilität mit bestehendem Client-Code gewährleistet.

Das Programm bietet eine gesunde Mischung aus Theorie und Übungen. In den Übungen müssen die Teilnehmer ein Muster auswählen, um ein bestehendes Design hinsichtlich eines bestimmten nicht-funktionalen Aspekts zu verbessern. Typischerweise sind solche Aspekte Skalierbarkeit, Wiederverwendung, Erweiterbarkeit und Portabilität. Der letzte halbe Tag des Kurses befasst sich mit verschiedenen Architekturmustern von Buschmann et al. und zeigt, wie diese Architekturen unter Verwendung der Entwurfsmuster durch schrittweise Transformationen realisiert werden können.

Die Trainer Onno van Roosmalen und Martijn Ceelen haben dieses Training kürzlich aktualisiert, um es an Scrum und andere agile Prozesse anzupassen.

Der Teilnehmer sollte einen Einblick in objektorientierte Techniken haben, eine gängige objektorientierte Programmiersprache (C++, Java, C#) beherrschen und über Kenntnisse der Syntax und Semantik der am häufigsten verwendeten UML-Modellierungskonzepte verfügen.

Der Kurs erfordert die Fähigkeit, mit Hilfe von UML-Klassendiagrammen von Details im Quellcode zu abstrahieren. Es werden regelmäßig Beispielprogrammfragmente gezeigt. Der Kurs wird mit Quellcode in Java sowie mit den ausführbaren Dateien zu den Fallstudien begleitet.

Weitere Informationen und Anmeldung