Das High Tech Institute und die Mechatronik-Akademie führen eine neue Schulung zum Thema passive Dämpfung für High-Tech-Systeme ein. Die erste Ausgabe dieser Schulung findet im kommenden April in Eindhoven, Niederlande, statt.
In den letzten Jahren wurden Anstrengungen unternommen, um die zugrunde liegenden Prinzipien der Dämpfung besser zu verstehen, was zu spektakulären Ergebnissen geführt hat. Experten aus Industrie und Wissenschaft vermitteln in dem neuen Kurzkurs ‚Passive Dämpfung für High-Tech-Systeme‘ die neuesten Erkenntnisse und Designansätze.
Bei der Entwicklung hochpräziser mechatronischer Systeme ist es wichtig, eine hohe Bandbreite des Regelkreises zu erreichen. Dies ist notwendig, um die negativen Auswirkungen von Störkräften auf die Genauigkeit und Einschwingzeit der Maschine zu unterdrücken. Dynamik und Resonanzen spielen eine wichtige Rolle bei der Begrenzung der erreichbaren Bandbreite und Einschwingzeit. Ein großer Teil des Interesses gilt den hohen Eigenfrequenzen und dem Verständnis der Schwingungsmoden, einschließlich der Mechanismen der Anregung und der Beobachtbarkeit. Da die Anforderungen an die Genauigkeit und die daraus resultierende Bandbreite jedoch immer strenger werden, stoßen die Anforderungen an die ‚Eigenfrequenzen‘ des Systems manchmal an die Grenzen des physikalisch Möglichen. Passive Dämpfung bietet zusätzlichen Gestaltungsspielraum und wird zu einem wichtigen Designparameter, um diese extremen Anforderungen zu erfüllen. Trotz des Risikos, ein hysteresebedingtes virtuelles Spiel einzuführen, kann die passive Dämpfung das Design der Steuerung erheblich vereinfachen und die Positionierungsleistung verbessern.
Melden Sie sich hier für die Schulung ‚Passive Dämpfung für High-Tech-Systeme‘ an.
