Metrologie
Man kann nur herstellen, was man auch messen kann. Daher sind Messtechnik und Kalibrierung ein unverzichtbarer Schlüssel für jeden hochpräzisen Herstellungsprozess.
In dem 3-tägigen Metrologie- und Kalibrierungs-Training „Metrologie und Kalibrierung in mechatronischen Systemen“ decken Trainer Rens Henselmans und sein Team die gesamte Komplexität von Metrologie und Kalibrierung ab. Angefangen bei einfachen praktischen Übungen, über grundlegende Berechnungen und Demonstrationen bis hin zu den Herausforderungen (und den daraus gezogenen Lehren) bei der Entwicklung eines berührungslosen 3D-Messsystems für große asphärische und freiformige Optiken mit Nanometer-Messgenauigkeit.
Kalibrierung
Reproduzierbarkeit ist die Grundvoraussetzung für jede Präzisionsanwendung. Sobald die Präzision erreicht ist, ist es Zeit für die Kalibrierung, um systematische Fehler zu korrigieren und Genauigkeit zu erreichen. Das Nachdenken über eine Kalibrierungsstrategie, die integrierte Sensoren und Referenzobjekte einschließt, ist entscheidend. Das beginnt schon in der Entwurfsphase einer Maschine. Denn es ist nicht einfach, sie nachträglich hinzuzufügen. Bei der Entwicklung eines Ultrapräzisionssystems, das alles auf dem Markt verfügbare übertreffen soll, sind Kalibrierungswerkzeuge und Referenzobjekte in ausreichender Qualität möglicherweise gar nicht verfügbar. Daher müssen die Designer auf raffinierte Tricks wie Umkehrtechniken zurückgreifen. Noch besser ist es, diese Technik in das Design einzubauen, damit die Maschine sich selbst kalibrieren kann.
Möchten Sie in das Thema Messtechnik und Kalibrierung auf einer detaillierten technischen Ebene eintauchen? Schauen Sie sich das 3-tägige praktische Metrologie- und Kalibrierungs-Training „Metrologie und Kalibrierung in mechatronischen Systemen“ an, das von Experten auf diesem Gebiet durchgeführt wird.
Metrologie und Kalibrierung: Systemgenauigkeit
Bei der Entwicklung von Systemen mit geringen Positions- oder Maßunsicherheiten geht es um zwei sich ergänzende Aspekte, z.B. um Präzision und Genauigkeit. Allerdings werden die Begriffe in der täglichen Praxis oft verwechselt, sagt Trainer Rens Henselmans in einem Interview.
Es beginnt mit der Entwicklung eines Systems, das sehr wiederholbar und reproduzierbar ist. Dies führt zu einer guten Präzision. Sobald dies erreicht ist, ist es Zeit für die Kalibrierung, um systematische Fehler zu korrigieren und Genauigkeit zu erreichen.
Sie können Reproduzierbarkeit durch eine geeignete Maschinenkonstruktion erreichen, indem Sie bekannte Konstruktionsprinzipien wie kinematische Beschränkungen oder Abbe-Prinzipien anwenden, kombiniert mit grundlegenden Kenntnissen über Bewegungssysteme, Steuerung und Positionssensoren.
Das Nachdenken über eine Kalibrierungsstrategie mit integrierten Sensoren und Referenzobjekten ist entscheidend. Das beginnt schon in der Entwurfsphase einer Maschine. Denn es ist nicht einfach, sie nachträglich hinzuzufügen. Bei der Entwicklung eines ultrapräzisen Systems, das alles auf dem Markt erhältliche übertreffen soll, sind Kalibrierungswerkzeuge und Referenzobjekte in ausreichender Qualität möglicherweise gar nicht verfügbar und die Entwickler müssen auf raffinierte Tricks wie Umkehrtechniken zurückgreifen. Noch besser ist es, diese Technik in das Design einzubauen, damit sich das Gerät selbst kalibrieren kann.