Veröffentlicht am: 19 Mai 2020
Autor:
René Raaijmakers, Technikjournalist und Autor
René Raaijmakers
Technischer Redakteur, Autor, Geschäftsführer
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Experte:
Wendy Luiten MSc
Trainer
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„Wendy Luiten beschreibt die ersten beiden Schulungstage ihres ersten Online-Cooling of Electronics. „Ich bin es gewohnt, ins Klassenzimmer zu schauen. Dann sehe ich sofort, wie das Material ankommt.“ Aus diesem Grund ist das Tempo in diesem Fernunterrichtsraum etwas langsamer, so Wendy. „Bei Schulungen im Klassenzimmer spreche ich mit den Leuten und es ist einfacher, ihnen über die Schultern zu schauen.“

Als ich sie am Abend des zweiten Trainingstages anrief, sagte Wendy, dass sie am Vortag ziemlich müde gewesen sei, dass es aber bereits besser geworden sei. „Es ist etwas gewöhnungsbedürftig. Hoffentlich wird es in den nächsten drei Tagen so weitergehen.“


Katze Okkie war die allererste Teilnehmerin von Wendys Online-Modul. Nach der Teilnahme an den ersten beiden Tagen scheint Okkie glücklich zu sein. Credits: Martine Raaijmakers.

Während der Präsentationen von Wendy sind die Kameras vieler Teilnehmer ausgeschaltet. Zum Teil tun sie das, um die bestmögliche Bild- und Tonqualität aus der Verbindung herauszuholen. Aber es ist auch seit vielen Jahren gängige Praxis bei Fernberatungen. Wendy: „Bei Videokonferenzen sagen die Leute zu Beginn Hallo, dann gibt es eine Vorschlagsrunde und dann werden die Kameras ausgeschaltet. Mit Videobetrachtung ist die Spannungskurve auch intensiver.“

Außerdem – und das war auch zu erwarten – suchen sich die Studenten in den Pausen nicht automatisch gegenseitig nach sozialen Kontakten. In der Klassenzimmerversion herrscht in der Regel eine positive Stimmung an der Kaffeemaschine. „Jetzt ist das fast verschwunden“, sagt Wendy. „Wenn ich will, dass sie sich gegenseitig suchen, muss ich ihnen einen Schubs geben. Das ist etwas, das ich mir für das nächste Mal merken sollte.

'They have to learn to make decisions at the CAD drawing level because it's only a design when you can draw it.'

Der Cooling of Electronics-Kurs ist stark praxisorientiert. „Die Leute stoßen bei ihrer Arbeit oft auf sehr praktische Probleme. Sie haben oft mehr als genug theoretischen Hintergrund, stehen aber vor sehr einfachen Entscheidungen: Wo soll die Lücke sein oder wie viel Platz muss eingespart werden? Deshalb ist mein Training sehr konkret. Bei den Übungen arbeiten die Teilnehmer mit einer Tabellenkalkulation, denn das reicht für eine erste Einschätzung aus. Sie müssen lernen, Entscheidungen auf der Ebene der CAD-Zeichnung zu treffen, denn es ist erst ein Entwurf, wenn man ihn zeichnen kann.

Wendy schätzt, dass sie etwa 60 Prozent der Zeit mit dem „Senden“ (Vortragen) verbringt, während die anderen 40 Prozent der Zeit die Studenten mit Übungen verbringen. Ursprünglich hatte sie geplant, die Übungen für das Ende des Tages aufzuheben. In der Zwischenzeit hat sie jedoch festgestellt, dass es am besten ist, zwischen Theorie und Praxis zu wechseln. „Und es funktioniert gut, die Kameras während der Übungen einzuschalten.“

Aufgrund der hervorragenden Vorbereitung gab es keine technischen Probleme. Dennoch gab es einen kleinen Stolperstein. Wendy und Programmleiter Hans Vink verschickten das Material über WeTransfer, aber einige Unternehmen erlauben die Verwendung dieses Tools für große digitale Postsendungen nicht. Die Lösung war einfach: Die betroffenen Teilnehmer lösten es über ihre private E-Mail-Adresse.

Dieser Blog ist der zweite Blog einer Serie, in der wir über unsere ersten Erfahrungen mit Online-Schulungen berichten.
Lesen Sie den ersten Blog hier.

Bald: die Bewertung durch die Teilnehmer.

Dieser Artikel wurde von René Raaijmakers geschrieben, dem technischen Redakteur von Bits&Chips.

Recommendation by former participants

By the end of the training participants are asked to fill out an evaluation form. To the question: 'Would you recommend this training to others?' they responded with a 9 out of 10.

Das High Tech Institute organisiert ein- bis zweimal im Jahr das Online-Modul von Wendy.