Die Schulung konzentriert sich auf die grundlegenden Prinzipien der Feinwerktechnik und wie das Verhalten präzise vorhergesagt und verbessert werden kann. Das Lernziel ist, dass die Teilnehmer nach der Schulung in der Lage sind, die grundlegenden Aspekte des Verhaltens von mechanischen Konstruktionen zu erkennen, zu identifizieren, zu bewerten und gezielt zu optimieren.

Diese Schulung ist sowohl als offene Schulung als auch als firmeninterne Inhouse-Schulung verfügbar.

Objektiv

Nach dem Kurs verstehen die Teilnehmer die grundlegenden Herausforderungen der Feinmechanik, erkennen und beurteilen potenzielle Problembereiche, identifizieren alternative Lösungen und treffen geeignete Designentscheidungen.

Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich an alle Entwickler, die sich mit mechanischem, mechatronischem und Systemdesign beschäftigen und in der Lage sein wollen, Mechanismen mit einem vorhersagbaren und reproduzierbaren Verhalten zu erkennen und zu analysieren.


Es wird empfohlen, dass die Teilnehmer über einen Bachelor- oder Masterabschluss in Maschinenbau, Mechatronik, Physik verfügen oder eine gleichwertige praktische Erfahrung haben.

Der Kurs zieht Teilnehmer sowohl aus den Niederlanden als auch aus dem Ausland an und schafft so eine internationale Atmosphäre, die einen wertvollen Wissensaustausch begünstigt. Wenn Sie aus dem Ausland anreisen, finden Sie hier nützliche Reiseinformationen.

Standort
Startdatum
Infos zur nächsten Ausgabe
Dauer 5 aufeinanderfolgende Tage
Frequenz Zweimal pro Jahr
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Ergebnis
9.2
Preis pro Teilnehmer € 3,780 ohne MwSt.
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Programm

In 5 Schulungstagen werden die folgenden Themen behandelt:

  • Die Rolle von Steifigkeit und Nachgiebigkeit in Mechanismen und wie man diese Mechanismen bewertet
  • Bestimmung der Freiheitsgrade
  • Optimale Nutzung der Festkörpergelenke
  • Reibung, Hysterese und Mikroschlupf
  • Reales und virtuelles Spiel
  • Wie man Dämpfung realisiert
  • Übung anhand einer Praxisproblemstellung. Gastpräsentationen aus dem Anwendungsbereich der Operationsrobotik, in denen die behandelten Prinzipien und deren Anwendung noch einmal diskutiert werden

Das Schulungsmaterial wurde ursprünglich von Prof. Ir. W. van der Hoek (Philips und TU Eindhoven von 1962 bis 1984) und Prof. Dr. Ir. M.R. Koster (Philips, TU Eindhoven und TU Twente von 1984 bis 2008) entwickelt und später von Prof. Ir. H. Soemers (Philips, TU Twente), Prof. Dr. Ir. Dannis Brouwer (TU Twente) und anderen Dozenten weiterentwickelt.).

Während des Kurses werden reale Industriemodule und viele Handmodelle vorgestellt, die helfen, die grundlegende Theorie hinter den Themen zu erklären.

Kontinuität

Es war Prof. Ir. W. van der Hoek, der damit begann, einen Ansatz für die Konstruktion von Mechanismen zu entwickeln, mit dem das Verhalten dieser Mechanismen ohne komplexe Berechnungen vorhergesagt werden konnte. Er entwickelte und lehrte diesen Ansatz am Centre For Technology der Firma Philips und an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Eindhoven und schaffte es, eine ganze Generation von Maschinenbauingenieuren zu inspirieren. Es war und ist unsere Absicht, Kontinuität in der Ausbildung von Ingenieuren in diesem Ansatz zu erreichen.

Methoden

Die Teilnehmer erhalten eine Mischung aus konzeptionellem Hintergrund, Do's and Don'ts und praktischen Einsichten durch Vorträge in Kombination mit Einzel- und Gruppenaufgaben.

Zertifizierung

Es gibt keine formale Prüfung und die Teilnehmer erhalten ein Teilnahmezertifikat. Die Schulung ist als Workshop mit Übungen angelegt, bei denen die Teilnehmer zeigen können, ob sie die Konzepte beherrschen oder ob zusätzliche Erklärungen erforderlich sind.

Dieser Kurs ist von der European Society for Precision Engineering & Nanotechnology(euspen) und der Dutch Society for Precision Engineering(DSPE) zertifiziert und führt zum ECP2-Zertifikat.

Euspen ECP2 Zertifizierung

Kurs-Bewertungen

"Ein gutes Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis, mit einer gefüllten Toolbox als Mitbringsel für zukünftige Entwürfe."

Niels Koenraad - Nobleo Technology

"Wirklich interessant. Vor allem wegen der praktischen Beispiele."

Federico Mosti - Segula Technologies

"Die wichtigsten Punkte, die ich gelernt habe: Formeln zur Steifigkeitsenergie, DOF, Hystereseschleifen, Bestimmung der Vorspannung am Ort."

Harm van Haare - CCM

"Das Wichtigste, was ich gelernt habe: Praktische Beispiele. Toolbox für die Konstruktion, Kraft- und Positionierungsprinzip, DOF-Kontrolle auf korrekte Weise."

Ingo van der Heijden - ASML