Erste Systemarchitektenausbildung in Stuttgart – 20. April 2026
Im April 2026 veranstalten wir die Ausbildung zum Systems Architect(ing) zum ersten Mal als offenen Kurs in Stuttgart. Dies ist ein wichtiger Schritt, um diese etablierte und hoch geschätzte Ausbildung in eine der führenden High-Tech-Regionen Europas zu bringen.
Die Schulung wird durchgeführt von Ad Vermeereinem erfahrenen Systemarchitekten und Senior Trainer mit umfassender Erfahrung in komplexen, multidisziplinären Entwicklungsumgebungen.
Das Programm vermittelt den Teilnehmern einen klaren Überblick über die Rolle und die Verantwortlichkeiten des Systemarchitekten. Anhand von bewährten Frameworks wie CAFCR lernen die Teilnehmer, wie sie mit architektonischen Herausforderungen umgehen, widersprüchliche Anforderungen ausgleichen, Roadmaps definieren und die Grundlagen für einen soliden Business Case legen. Die Schulung kombiniert Theorie mit praktischen Beispielen und interaktiven Diskussionen.
Wir freuen uns auf eine vielfältige und engagierte Gruppe von Teilnehmern für ein intensives und inspirierendes Training.
Die Ausbildung zum Systemarchitekten(ing) beginnt am 20. April 2026.
Webinar für Software-Manager, -Entwickler und -Tester
Am 3. März 2026 organisierte das High Tech Institute ein Webinar zum Thema„Anwendungssicherheit im Rahmen des Cyber Resilience Act“. Das Webinar wurde von Ernő Jeges präsentiert, einem erfahrenen Trainer innerhalb unseres Software-Sicherheits-Portfolio.
Webinar-Aufzeichnung - Anwendungssicherheit im Rahmen des Cyber Resilience Act (3 März '26)
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Erfahren Sie, wie Sie Ihre Anwendungen schützen und die Bestimmungen des Cyber Resilience Act (CRA) einhalten können. Dieses Webinar befasst sich mit den CRA-Anforderungen, den Meldepflichten und praktischen Software-Sicherheitsstrategien.
Lernen Sie, wie Sie die Sicherheit in jeder Phase des Lebenszyklus der Softwareentwicklung einbeziehen können – von der Planung und dem Entwurf bis hin zur Implementierung, den Tests und der Bereitstellung -, damit Sie mit Zuversicht belastbare, sichere und konforme Software erstellen können.
In diesem Webinar werden Sie lernen:
Welche Veränderungen CRA für die Softwareentwicklung mit sich bringen wird
Über das Katz- und Mausspiel der Software-Sicherheit
Die besten Praktiken bei der Einbettung verschiedener CRA-Anforderungen in den SDLC.
Zielpublikum
Managern, Entwicklern und Testern.
Programm
Das Gesetz über die Widerstandsfähigkeit im Internet (CRA)
Einführung
Überblick über das Gesetz zur Widerstandsfähigkeit im Internet
Erno ist seit 40 Jahren Softwareentwickler. Die Hälfte davon hat er mit dem Schreiben und die andere Hälfte mit dem Brechen von Code verbracht. In den letzten zehn Jahren hat er sich darauf konzentriert, Entwicklern beizubringen, wie man nicht programmiert. Mehr als 100 Kurse in 30 Ländern ergänzen seine Erfolgsbilanz rund um den Globus.
Da Geräte immer kleiner, intelligenter und komplexer werden, bestimmt die Sensortechnologie zunehmend die Leistung und Zuverlässigkeit von Systemen. MEMS spielen bei diesem Wandel eine wichtige, aber oft unterschätzte Rolle. Für Ingenieure ist ein solider Einblick in MEMS unerlässlich für das Design, die Integration und die Anpassung zukünftiger Systeme.
Mikro-elektromechanische Systeme (MEMS) treiben im Stillen die Geräte an, die wir jeden Tag benutzen, von Smartphones über Autos bis hin zu medizinischen Systemen. MEMS spielen eine wichtige Rolle bei Anwendungen, bei denen Standard-Sensoren von der Stange unzureichend sind. Michael Kraft, Professor an der KU Leuven, verweist auf medizinische Anwendungen wie piezoelektrische mikromechanische Ultraschallwandler (PMUTs), die sperrige Hochspannungs-Ultraschallwandler durch MEMS-basierte Arrays aus mikroskopisch kleinen piezoelektrischen Membranen ersetzen. Dieser Ansatz könnte tragbare Ultraschallgeräte ermöglichen.
Kraft hebt auch neuronale Technologien hervor, darunter implantierbare Elektroden-Arrays, die eine Schnittstelle zum Gehirn bilden: „Derzeit laufen klinische Studien zur Stimulierung des visuellen Kortex bei blinden Menschen. Ich würde nicht sagen, dass das Sehvermögen dieser Patienten vollständig wiederhergestellt werden kann, aber dank MEMS kann ihnen wieder eine Wahrnehmung des Sehens vermittelt werden.“
'Maintaining Europe’s strong position in MEMS requires continued investment and training.'
Kraft ist ausgebildeter Elektroingenieur und hat an führenden Universitäten gearbeitet, unter anderem in Southampton und Lüttich in Europa und in Berkeley in den USA. Er ist seit den späten 1990er Jahren im Bereich MEMS tätig. In Leuven leitet er derzeit die Forschung auf dem Gebiet der Mikro- und Nanosysteme, betreibt den Reinraum der Universität und arbeitet mit Teams zusammen, die in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern MEMS-Geräte entwickeln und herstellen.
Maßgeschneiderte Ausbildung
„Ein MEMS-Sensor ist im Wesentlichen ein Wandler“, erklärt Kraft. „Er wandelt eine physikalische Eingabe in ein elektrisches Signal um. Während die zugrunde liegende Physik komplex sein kann, ist das Grundprinzip oft überraschend intuitiv.“
Im Inneren des Sensors eines MEMS-basierten Beschleunigungsmessers ist beispielsweise eine winzige Masse an mikroskopisch kleinen Federn in einer Siliziumstruktur aufgehängt. Wenn das Gerät beschleunigt, bewegt sich die Masse leicht. Dadurch ändert sich die elektrische Eigenschaft zwischen den Elektroden. Das daraus resultierende elektrische Signal wird dann von einem IC verarbeitet. Obwohl die Bewegung nur wenige Pikometer beträgt, also kleiner ist als ein einzelnes Atom, ist der Effekt messbar und wiederholbar. Auf diese Weise kann ein Smartphone Orientierungsänderungen erkennen oder ein Fahrzeug eine schnelle Verzögerung in einem Airbag-System spüren.
Wichtig ist, dass der sichtbare Chip nur ein Teil des Systems ist. Ein komplettes MEMS-Gerät besteht aus einem mechanischen Sensorelement, einer elektronischen Ausleseschaltung (ASIC), elektrischen Verbindungen und einer Schutzverpackung. Zusammen bilden sie ein Miniatursystem, das eine Brücke zwischen der physischen und der digitalen Welt schlägt.
Der winzige Maßstab, der MEMS so leistungsfähig macht, erschwert auch ihre Entwicklung. Eine Drucksensormembran kann sich als Reaktion auf ein aussagekräftiges Signal nur um wenige Pikometer verformen. Bei einer so kleinen Technologie können winzige Abweichungen in der Geometrie, den Materialeigenschaften oder den Herstellungsprozessen die Leistung erheblich beeinflussen.
Kraft bietet über das High Tech Institute einen dreitägigen Einführungskurs zu MEMS an. Dieser Kurs behandelt die allgemeinen Aspekte der Technologie, bevor er sich mit den Transduktionsprinzipien für physikalische Sensoren befasst. „Denken Sie an Beschleunigungsmesser, Gyroskope, Drucksensoren und Resonanzsensoren“. Kraft zufolge eignet sich der Kurs hervorragend für Personen, die gerade erst in die MEMS einsteigen oder die Grundlagen auffrischen möchten.
Neben diesem Grundkurs ist auf Anfrage ein zweiter Kurs für erfahrenere Teilnehmer verfügbar. Dieser Kurs ist auf den Reifegrad und die Interessen der Teilnehmer zugeschnitten und kann sich auf ausgewählte Themen konzentrieren, einschließlich, aber nicht beschränkt auf piezoelektrische Bauelemente, Trägheitssensoren, Resonanzsensorik, modernste Technologie und neue Designansätze.
Mit Blick auf die Zukunft sieht Kraft ein starkes Wachstum, das von datenintensiven Technologien wie KI und Robotik angetrieben wird, für die kleine, stromsparende und skalierbare Sensoren unerlässlich sind. „Sensoren erfassen unverfälschte Daten aus der realen Welt. MEMS-Geräte sind für diesen Zweck gut geeignet, weil sie klein, stromsparend und skalierbar sind.“
Ein weiterer neuer Bereich, den Kraft identifiziert hat, ist Infraschall, d.h. Schallwellen, die deutlich unter 20 Hertz liegen. Hier reichen die Anwendungen von Frühwarnsystemen für Erdbeben und Vulkane bis hin zur Sicherheitsüberwachung. Die heutigen Infraschallsensoren sind sperrig und teuer, aber die MEMS-basierte Miniaturisierung könnte eine kostengünstige, verteilte Erfassung in großem Maßstab ermöglichen.
„Um Europas starke Position im Bereich MEMS zu erhalten“, so Kraft, „sind kontinuierliche Investitionen und Schulungen erforderlich.“ Seine Kurse am High Tech Institute, das an der Spitze der aktuellen MEMS-Technologie steht, helfen Ingenieuren und Unternehmen dabei, das Wissen aufzubauen, das sie benötigen, um neue Ideen in praktische, wettbewerbsfähige Sensorlösungen umzusetzen und gleichzeitig die langfristige Kompetenz Europas in diesem Bereich zu stärken.
Recommendation by former participants
By the end of the training participants are asked to fill out an evaluation form. To the question: 'Would you recommend this training to others?' they responded with a 8.5 out of 10.
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